Molekularer Wasserstoff verbessert mehrere Merkmale der Präeklampsie im Rattenmodell mit reduziertem Uterusperfusionsdruck (RUPP).

Zugehörigkeiten 

Abstrakt

Oxidativer Stress spielt eine wichtige Rolle in der Pathogenese der Präeklampsie. Kürzlich wurde gezeigt, dass molekularer Wasserstoff (H 2 ) therapeutisches Potenzial bei verschiedenen Krankheiten hat, die mit oxidativem Stress in Verbindung stehen. Das Ziel dieser Studie ist es, die Wirkung von H 2 auf Präeklampsie zu untersuchen. Wir verwendeten das Rattenmodell mit reduziertem utero-plazentalem Perfusionsdruck (RUPP), das weithin als Modell für Präeklampsie verwendet wurde. H2 _Wasser (HW) wurde RUPP-Ratten vom Gestationstag (GD) 12–19 oral ad libitum verabreicht, beginnend 2 Tage vor dem RUPP-Verfahren. Am GD19 wurde der mittlere arterielle Druck (MAP) gemessen und Proben wurden gesammelt. Die mütterliche Verabreichung von HW senkte den MAP signifikant und erhöhte das fötale und plazentare Gewicht bei RUPP-Ratten. Die erhöhten Konzentrationen an löslicher fms-ähnlicher Tyrosinkinase-1 (sFlt-1) und Diacron-reaktiven Sauerstoffmetaboliten als Biomarker für reaktive Sauerstoffspezies im mütterlichen Blut wurden durch HW-Verabreichung verringert. Der Spiegel des vaskulären endothelialen Wachstumsfaktors im mütterlichen Blut wurde jedoch durch die HW-Verabreichung erhöht. Proteinurie und histologische Befunde in der Niere wurden durch HW-Verabreichung verbessert. Außerdem sind die Wirkungen von H 2an Plazentazotten wurden unter Verwendung einer Trophoblastenzelllinie (BeWo) und Zottenexplantaten aus dem Plazentagewebe von Frauen mit oder ohne Präeklampsie untersucht. 2 schwächte die Wasserstoffperoxid-induzierte sFlt-1-Expression signifikant ab, konnte aber die durch Hypoxie induzierte Expression in BeWo-Zellen nicht reduzieren. 2 schwächte die sFlt-1-Expression in villösen Explantaten von Frauen mit Präeklampsie signifikant ab, beeinflusste sie jedoch nicht von einer normotensiven Schwangerschaft. Die prophylaktische Verabreichung von H 2 schwächte die durch Plazenta-Ischämie induzierte Hypertonie, das angiogene Ungleichgewicht und den oxidativen Stress ab. Diese Ergebnisse unterstützen die Theorie, dass H 2 einen potenziellen Nutzen bei der Prävention von Präeklampsie hat.

Schlüsselwörter: Angiogenische Faktoren; Antioxidantien; Wasserstoffperoxid; Molekularer Wasserstoff; Oxidativen Stress; Präeklampsie.

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Die Studien sind u.a. entnommen  aus :

www.molecularhydrogenfoundation.org, Molecular Hydrogen Foundation, USA, Tyler Le Baron

 

http://www.eimht.eu/ European Institut for Molecular Hydrogen Therapy

  

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/ US National Library of MedicineNational Institutes of Health

 

http://www.molecularhydrogenstudies.com und öffentlichen wissenschaftlichen Medien, medical gas Research,Plus.org, science direkt u.a.  Wir danken der molecular Hydrogen foundation für die freundliche Genehmigung, Artikel und wissenschaftliche Grundlagen veröffentlichen zu dürfen, als auch anderen Instituten .